Entspannen in der Osteifel

Manchmal hat man ja nicht viel Zeit, will aber dennoch eine Runde fahren, um sich zu entspannen.

So wurde es an diesem Tag eine "UHu-Runde" (unter / um die 100 km) in heimischen Gefilden.
Sogar mit einer unfreiwillligen Schleife aufgrund schlecht ausgeschilderter Umleitungen aufgrund Straßenbauarbeiten.

Aber egal. Hauptsache cruisen.

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Los ging es am Deutschen Eck.
Nein. Nicht in Koblenz, sondern ein weiteres in Kirchdaun - einem Ortsteil von Bad Neuenahr.

Über das Tal und unterhalb der nur zu Fuß erreichbaren Burgruine Landskrone geht es mit einem Schlenker nach Heimersheim und von hier aus - vorbei an Löhndorf - nach Sinzig.

Allerdings verlasse ich den Ort selbst alsbald in das Harbachtal und passiere hierbei das Schloss Ahrenthal, welches links der Fahrtstrecke zu finden ist.

Vorbei an Franken und Waldorf (für die Musiker unter Euch: das ist auch der Gründungsort eines deutschen Herstellers von Synthesizern) geht es hinab nach Niederzissen und grob weiter in Richtung der sichtbaren Burgruine Olbrück.


Selbige werde ich auf dieser Tour aber nur aus der Ferne sehen.

Etwa mittig im Ort biege ich in Richtung Brenk ab und schraube mich langsam die asphaltierte Straße hinauf.

Mir fällt hier gerade ein Zitat eines Kollegen ein, der einmal Folgendes von sich gab:
"Und dann kam der weiße Mann und zerschnitt das Land mit seinem grauen Band ..." :-)

Etwas "abenteuerlicher" geht es durch Brenk hindurch und am Ortsausgang weiter zum Ortsteil "Fußhölle".
Trifft mich an diesem Tag aber nicht, bin ja auf Reifen unterwegs ...

Der nächste Wegpunkt liegt nun vor mir: die Bergstation des Vulkan-Express in Engeln.

 


Ich beschließe nunmehr dem Waldsee Rieden meine Aufmerksamkeit zu schenken und cruise in diese Richtung weiter.
Allerdings war vor Ort schon mächtig etwas los, so dass ich daran vorbeigefahren bin.

Kurz überlegt und eine Idee für die weitere Strecke gefunden.
So geht es zunächst zum Schloss Bürresheim ...



... und anschließend mit vielen Kurven hinauf nach Kirchwald.


Ein obligatorischer Stopp findet sich an der Zufahrt zum Besucherbergwerk Bendisberg.
Hier lohnt es sich durchaus vorher zu schauen, wann Führungen stattfinden und dies mit einzuplanen.


Ich fahre nunmehr in den Ort Langenfeld hinein und biege hier scharf rechts in das Nettetal ab; erwarten mich hier wiederum mehrere Kehren hinab in das Tal.

An der Einmündung im Tal angekommen, halte ich mich rechts und fahre so zunächst in grobe Richtung Waldsee Rieden.

Beim Tourenfahrer-Hotel Forsthaus geht es dann aber links hinauf nach Volkesfeld und anschließend mit schöner, wenn auch kurzer, Weitsicht hinab nach Wabern.

Wieder kurz überlegt und die Fahrt über Kempenich in Richtung Spessart fortgesetzt.

Tipp: Am Ortseingang Kempenich geht es links zum Kreuzwäldchen. Auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man noch nicht dort war.

Bei Hannebach kann ich aufgrund Straßenbauarbeiten nicht abbiegen.
Also mache ich das bei Schelborn und werde hierbei mit einer schönen Aussicht belohnt.
In Niederdürenbach komme genau bis zur Kreuzung ... und muss nun hinauf nach Hannebach fahren, wo ich wieder auf die ursprüngliche Strecke stoße.
Allerdings auch nett zu fahren.

Kurz überlegt, ob ich diese Schleife aus dem Track nicht entfernen soll.
Aber da die Strecke durchaus begeistern kann, ist sie drin geblieben.

Es geht durch den Wald und sobald dieser sich lichtet, fahre ich die Straße hinab in Richtung Schalkenbach weiter, bis ich in Königsfeld einfahre.
Gerade bei schönem Wetter "Labsal für die Augen".

Vom letztgenannten Ort geht es durch den Neuenahrer Wald hinab nach Bad Neuenahr und wenig später hinauf über Lantershofen und rechts über Karweiler zum Ausgangspunkt der Tour.

Mit Sicherheit keine "Knallertour", aber sie hat durchaus etwas zum entspannten cruisen.

Videozusammenschnitt:


Track etc.:

Findet Ihr derzeit wieder   H I E R.