Auf nach Rom (Vulkaneifel)

Noch ausstehender Fahrbericht.

Letztes Jahr war ich in "Rom".
Ok. Es war der gleichnamige Ort mit ca. acht ständigen Einwohnern im Bergischen Land.

An einem anderen Tag ging es dann in einen weiteren Ort namens Rom.

Dieses mal in die Vulkaneifel, Nähe Birresborn.

Vom Startpunkt in der Nähe des Autobahnkreuzes Meckenheim (A61 / A565) geht es direkt hinauf nach Hilberath, einem der "Tore zur Eifel".


Und so mag ich die Strecken: kurvenreich, aussichtsreich und nicht allzusehr befahren.


In Lanzerath angekommen beschließe ich, in das Sahrbachtal hinabzufahren.
Auch dieses war im Rahmen der Flutkatastrophe 2021 stark betroffen gewesen.
Und auch an diesem Tag sieht man immer noch die Folgen links und rechts des Weges.

So ist der Streckenverlauf in Richtung Altenahr von Binzenbach aus noch nicht freigegeben.
Jedoch ist die serpentinenartige Strecke bis hinauf zum Radioteleskop Effelsberg frei zu befahren.

So geht es nun in die Höhe und - in meinem Fall - an der Zufahrt zum Teleskop vorbei.
Ich war schon so häufig am Teleskop, dass ich mir den Besuch an diesem Tag spare.
Wer jedoch noch nicht dort war, dem sei der kurze Abstecher empfohlen.

Im Verlauf der Tour geht es über den Michelsberg hinab nach Schönau und letztlich bis nach Tondorf.

Kurz hinter Rohr gelangt man auf den "Highway" Nähe Freilinger See.

An diesem Tag genieße ich diesen Streckenabschnitt jedoch, da ich das Motorrad auch mal laufen lassen kann und mir so genügend Wind in den Helm bläst.

Der nächste Wegpunkt ist auch bald erreicht: die Erlöserkirche in Mirbach.


Über Hillesheim nähere ich mich einem weiteren Wegpunkt meiner Tour: dem Adler- und Wolfspark Kasselburg.


Auch hier lohnt sich ein Besuch derselben.

Durch Gerolstein hindurch und vorbei an der Burg Lissingen (eine der wenigen Eifelburgen, die nie zerstört wurde), halte ich mich nun auf Birresborn zu.

Noch ein kurzer Halt am Mineralbrunnen "Linden-Quelle" zuvor ...

 


... und in Birresborn geht es nun die vielen Kurven hinauf nach Rom.
Die ersten Jahre war die Straße so schlecht gewesen, dass man danach das Gefühl hatte, alle Schrauben am Motorrad nachziehen zu müssen.

Dieses Mal ist sie jedoch asphaltiert.
Und was macht das Spaß, dort hinauf zu fahren.

Nicht "rasend", sondern genießend.
Immer wieder von links nach rechts und umgekehrt cruisen.
Gleichzeitig der Blick nach vorne, da es bei Gegenverkehr auch schon einmal eng werden kann.


Letztlich dann: Rom.
Mit dem obligatorischen Foto natürlich.

Irgendwie war noch ausreichend Spaß vorhanden, die vorgeplante Strecke zu erweitern.

So ginges über Meisburg und Seinsfeld bis hinauf an die US Airbase Spangdahlem.

Und wenn ich schon einmal in der Nähe war: ok, dann auch noch zum Kloster Himmerod.


Es ging anschließend auf die Autobahn 1 zu.
Und da hier auch einige Maare zu finden sind, machte ich einen kurzen Halt am Holzmaar.


Vorbei am Schalkenmehrer und Weinfelder Maar ging es nun hinab nach Daun.


So hielt ich mich von dort aus auf die Hinweisschilder zum Nürburgring, den ich alsbald erreichte.
Schon von weitem sind die Motorengeräusche zu vernehmen.
Es ist ein normaler Samstag mit üblichem Touristenverkehr auf dem Ring.

Und ebensoviele Zuschauer sind entlang der Parkplätze (u. a. Brünnchen) zu sehen.

Vorbei an Kempenich ging es in Richtung der Autobahn 61, wobei ich zuvor jedoch in Richtung Laacher See abgebogen war und über das Brohltal hinab an den Rhein fuhr.

In Remagen ging es dann - vorbei an der Apollinariskirche - wieder zurück zum Startpunkt.

Track zur Tour findet sich   H I E R.