Testfahrt Triumph Scrambler 1200 XC

Gestern und heute war es soweit: im Rahmen eines Inspektionstermines für meinen Tiger bekam ich vom Händler meines Vertrauens (Triumph Bonn) die niegelnagelneue Triumph Scrambler 1200 XC zur Testfahrt als Leihmotorrad unter den Hintern gesetzt.



Ich warne schon einmal vor: es folgen hier eine Menge Bilder. 

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Dieses Motorrad ist - wie ihre "größere" Schwester 1200 XE - seit diesem Jahr auf dem Markt und kommt in zwei Farbvarianten daher: "Jet Black / Matt Black", sowie "Khaki Green / Brooklands Green".

Ich durfte die grüne Version in Serienausstattung fahren - einziges zusätzlich angebrachtes Zubehör war der grüne "Flyscreen" oberhalb des Frontscheinwerfers.


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Bitte beachten: bei den nachfolgenden Angaben kann ich natürlich keine Gewähr übernehmen.

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Nach dem schlüssellosen Starten erscheint auf dem TFT-Bildschirm der zweiten Generation zunächst das Logo ...


... und hernach lasse ich mich freundlich begrüßen und bekomme die bislang gefahrenen Kilometer angezeigt.

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Ich kann mich zwischen zwei Anzeigen entscheiden:

Die eher moderne Anzeige sagt mir persönlich besser zu.
Die digitale Geschwindigkeitsanzeige bin ich zudem von meinem SUV und von dem Tiger gewöhnt.


Wobei die klassischere Variante aber auch ihre Vorzüge bietet.


Die XS bietet fünf Fahrmodi an, ich bleibe bei dem Modus "Straße", so wie ich ihn grundsätzlich auch auf dem Tiger nutze.

Ansonsten bietet die Anzeige alles, was mich auch interessiert.
Ich kann zuzüglich auch noch zwischen verschiedenen zusätzlichen Informationen auswählen, die mir angezeigt werden können / sollen.

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Die Scrambler ist mit einer "Voll-LED-Beleuchtung" ausgestattet, welche einen 5-Zoll großen Scheinwerfer umfasst, in welchem auch die Tagfahrleuchte integriert ist.

 

Die Rückleuchte verfügt über eine "neue, attraktiv gebrochene Lichtstrahlung", wie aus dem Werbetext entnommen werden kann.


 
Die Blinker - vorne wie hinten - passen einfach zu dem Gesamtbild.


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Die Lenkerbedienungen dürften nach einiger Zeit auch vertraut angebracht sein.

Hier ein Blick auf die Bedienungseinheit am linken Lenker mit Blick von vorne:


Und die rechte Einheit von Fahrerseite aus.




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Wie ich schon oberhalb im Text erwähnt habe, wird die Maschine schlüssellos gezündet. Am Transponder befindet sich natürlich dennoch ein abklappbarer Schlüssel.

Diesen brauchen wir zum einen für den Tankvorgang ...


... zum anderen zum Arritieren des Lenkradschlosses.


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Den Vorderreifen verzögert eine 320-mm-Brembo-Doppelscheibenbremse und das Hinterrad eine 225-mm-Brembo-Einzelscheibe. Vorne wie hinten natürlich mit ABS.


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Am Hinterrad finden sich "voll einstellbare Öhlins-Federbeine mit Ausgleichsbehälter und 200 mm Federweg".


Vorne übrigens eine "voll einstellbare 45 mm Showa Upside-Down Gabel mit 200 mm Federweg".

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Und die "Auspuffanlage" ?
Hier wird mir die "Zwei-in-Zwei Auspuffanlage mit zwei gebürsteten High-Level Schalldämpfern" geboten.


Zugegeben: für mich etwas gewöhnungsbedürftig anzusehen, aber sie hat durchaus ihren Reiz.



 
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Bei dem Motor handelt es sich um einen "flüssigkeitsgekühlten 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor mit 270° Hubzapfenversatz" mit "sequentieller elektronischer Multipoint-Kraftstoffeinspritzung".


 

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Und wie fährt sie sich jetzt?

Ich bin geflasht: was für ein geniales Motorrad.

Druckvoll von unten raus.
Beim normalen Anfahren habe ich bereits das Gefühl, dass ich mich nach vorne beugen muss, weil ich sonst vom Sitz rutschen würde.

Und der Klang des Auspuffs: Gänsehaut.

Ich fühle mich direkt wohl auf der Scrambler: sie lässt sich leicht lenken, wunderbar in die Kurve legen, so wie ich es auch vom Tiger her kenne.
Es ist so, als wenn ich sie schon immer gefahren wäre.


Am Rhein auf Bonner Seite mit Blick auf den Drachenfels und Schloss Drachenburg.
 

Blick auf die rechte Seite der Scrambler.


An der Apollinariskirche oberhalb von Remagen.


An der Apollinariskirche oberhalb von Remagen. 


An der Apollinariskirche oberhalb von Remagen. 
 

Nähe Straußenfarm oberhalb von Remagen.


Nähe Straußenfarm oberhalb von Remagen. 


Nähe Straußenfarm oberhalb von Remagen. 


Nach "Übernachtung" in der Garage am nächsten Tag wieder hervorgeholt und ein wenig geputzt.


Auf dem Rückweg zum Händler noch kurz an der Burg Odenhausen bei Wachtberg-Berkum angehalten.


Ist logisch: da steht ein "royaler Briefkasten".
Der muss mit auf das Bild.


Am Rheinhöhenfriedhof bei Wachtberg-Ließem.


 Am Rheinhöhenfriedhof bei Wachtberg-Ließem.


Kurze Fotopause an der Kommende Ramersdorf.


Und kurz bevor ich sie wieder "eintausche", noch an der Burg Lede bei Geislar angehalten.


Ein letzter Blick und es geht die kurze Strecke weiter zum Händler, wo mich meine frisch "inspektierte" Maschine mit neuem TÜV und natürlich dem obligatorischen Cappuchino erwartet.

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Fazit:

Wer vielleicht noch unschlüssig sein sollte: unbedingt eine Probefahrt unternehmen und auf sich wirken lassen.

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Noch einmal ganz lieben Dank an Stephan Baldauf, Inhaber von Triumph Bonn für das "testen lassen" dieser wirklich klassen Maschine.