Westerwaldmuseum Motorrad und Technik

Auch bei dieser Rundtour sollte es in den Westerwald gehen.
Bei der Suche nach einem möglichen Ziel war ich auf das Westerwaldmuseum Motorrad & Technik gestoßen und anschließend per BaseCamp dann eine Rundtour gebastelt.
Bei kühleren Temperaturen - aber regenfrei - ging es dann an einem Sonntag los.

Anreise:

Da wir aus dem Eifeler Bereich kommen, nutzen wir für die Hinfahrt die Fähre Bad Breisig und werden so nach Bad Hönningen übergesetzt.


Bild von einem früheren Ausflug dorthin

Auf dem Weg in Richtung Waldbreitbach passieren wir die Römerwelt Rheinbrohl - ein Besuch lohnt sich.


Die Fahrt führt uns nunmehr hinauf nach Seidenhahn, ...



... wobei wir recht bald schon weit in Teile des Westerwaldes hineinschauen können.


Wir passieren Hausen, erreichen Waldbreitbach und fahren mitten im Ort rechts hinauf nach Hochscheid.


Wir folgen der Straßenführung und fahren unter der A3 nach Epgert hinein, um wenig später über Ober- und Niedersteinebach nach Seifen zu fahren.


In Seifen legen wir eine Kaffepause beim Bikers Canyon im Holzbachtal ein. Zum Mittagessen ist es allerdings noch zu früh.


Kurvenreicher geht es nun nach Puderbach weiter, um links in Richtung Berod abzubiegen - wobei die Strecke ab dort zunächst fast geradlinig weiterführt.


Der Wegweiser gibt unseren nächsten Richtungswechsel vor: hinein in die Kroppacher Schweiz.


Wir erreichen den Ort Steinebach.
Nicht weit von unserem eigentlichen Ziel befindet sich linkerhand der Zugang zur Grube Bindweide, einem Besucherbergwerk.
Leider sind die Öffnungszeiten (14:00 Uhr beginnend) nicht wirklich interessant für uns.
Da sind wir ja längst woanders.


Noch einmal rechts, am Kreisel quasi geradeaus und schon nach wenigen Metern findet sich auf der linken Seite unser Tagesziel: das Westerwaldmuseum Motorrad und Technik.


Erst sind wir ein wenig unsicher, ob dies tatsächlich das Museum sein kann, bzw. wo der Eingang ist.


Das Hinweisschild ist aber eindeutig.
Man muss nur "um die Ecke" denken; sprich: rechts vom Haus befindet sich im hinteren Bereich der Museumsbereich.

 Museum selbst:


Wir entrichten das Entgelt von 5,- € pro Person und gehen in die "heiligen" Hallen hinein.
Zuvor natürlich gefragt, ob fotografieren auch erlaubt ist.
Es handelt sich um ein privates Museum.


Die Ausstellungshalle ist schon recht vollgestellt. Motorrad an Motorrad reiht sich an.

Das Museum wurde am 6. Juni 1993 von dem Besitzerehepaar, das die Restaurierung ältere Motorräder und anderer mechanischer Gegenstände als Hobby betreibt, eröffnet und 1995 bei einem Umzug in eine größere Ausstellungshalle erweitert.
Es werden etwa 50 historische Motorräder, überwiegend bis zum Baujahr 1970, ausgestellt, wobei der Schwerpunkt auf Modellen der Firma BMW liegt, aber auch Fahrzeuge u. a. der (ehemaligen) Hersteller DKW, Horex, Kreidler, NSU und Zündapp besichtigt werden können. Daneben werden auch Fahrräder und andere maschinelle Gebrauchsgegenstände wie beispielsweise Nähmaschinen und Rasenmäher von Zündapp oder historische Waschmaschinen gezeigt (Quelle).


Da merkt man, dass man alt ist.
Ich kann mich noch gut an die Parkuhren erinnern.


Reizüberflutung. ;-)


Passt von der Größe - so laut meiner Frau. Horex Rebell Sport.






Einfach nur schön: Miele Motorrad.


Wir wechseln nach der Ausstellungshalle in die Werkstatt und sind einfach nur begeistert.


BMW R 42.


Wunderbar.




Rückfahrt:


Auf dem Rückweg erwarten uns einige Umleitungen aufgrund von Straßenbauarbeiten und ähnlichem.
So fahren wir über Kirchseifen und Kroppach nach Altenkirchen.


Hernach geht es grob in Richtung Asbach weiter.


Es wird unangenehmer: ein LKW nach dem anderen fährt mit Maisschredder vor uns auf unserem Weg.
Natürlich ohne Ladungssicherung.
Also Visier komplett schließen, fluchen und eine Pause machen.


Weiter in Richtung Neustadt/Wied ...


... bis wir Sankt Katharinen erreichen und wenig später ...


... rechts hinab nach Linz zur Rheinfähre fahren, die uns nach Remagen-Kripp bringen wird.


Sicherheitshinweis:

Alle Angaben - auch im Blog - sind ohne Gewähr.
Wenn Ihr die Tour nachfahren wollt, so geschieht dies auf eigene Gefahr.
Jeder Fahrer / jede Fahrerin ist für seine / ihre Fahrweise und Streckenwahl selbst verantwortlich.
Risiken, welche bei einer Motorradtour auftreten können, werden als bekannt vorausgesetzt.
Der Tourenautor /-ersteller haftet nicht für Schäden vor, während und nach der Tour. Insbesondere nicht für Schäden an Motorrad und / oder gesundheitlichen Schäden, die durch Unfall, Verlust, Einfluss Dritter und / oder elementare Einflüsse entstanden sind.
Der Track wird während der Fahrt mit aufgezeichnet. Hierbei sind Abweichungen des Tracks vom tatsächlichen Straßenverlauf nicht ungewöhnlich, erst recht, wenn das GPS-Signal Schwierigkeiten hat. Daher unbedingt dem Straßenverlauf dem mitgezeichneten Track Vorrang leisten.
Eine Haftung ist daher ausgeschlossen.

Track, Karte etc.: