Rhein, Wied und Lahn

Diese Motorradtour führte uns entlang eines Teils des Rheins an die Wied und später an die Lahn.
Einige Burgen säumten unseren Weg, aber lest selbst ... .



Zunächst setzen wir von Remagen-Kripp über den Rhein nach Linz.


Dort angekommen halten wir uns rechts, um grobe Richtung Koblenz zu fahren.

Bild von einer früheren Wanderung
 Hierbei passieren wir Schloß Arenfels bei Bad Hönningen.

Schloss Arenfels, früher auch Schloss Arienfels genannt, ist eine Schlossanlage oberhalb von Bad Hönningen in Rheinland-Pfalz, die auf eine mittelalterliche Burg aus dem 13. Jahrhundert zurückgeht. Das Schloss erhielt seine heutige äußere Gestalt in der Zeit von 1849 bis 1855, während der es unter der Leitung des Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner im Stil der Neugotik umfassend verändert wurde. Aufgrund seiner 365 Fenster, 52 Türen und zwölf Türme erhielt es den Beinamen „Schloss des Jahres“ (Quelle).

Blick von der Rheinbrohler Ley von einer früheren Wanderung

Ebenso passieren wir auf der B42 unterhalb die Rheinbrohler Ley (sie kann angefahren werden).


Wieder nur wenig später fahren wir unterhalb der Burgruine Hammerstein entlang.


Blick von der Ruine Hammerstein auf den Rhein (frühere Wanderung)

Die Anlage wurde im 10. Jahrhundert von den Konradinern im damaligen Engersgau erbaut und ist somit die wohl älteste Burg des Mittelrheintals. Sie wurde im Jahr 1000 als Reichsburg genannt (wobei die Füllmauertechnik der Ringmauer sogar auf römischen Ursprung hindeuten könnte). Die Burggrafen von Hammerstein lebten und walteten hier bis etwa 1417, ehe sich die Spur dieses Geschlechts aus genealogischer Sicht verliert (Quelle).
 

In Neuwied angekommen, halten wir uns links nach Segendorf und folgen hier der Ausschilderung zum Schloß Monrepos. Es wird ein Abstecher werden, da wir ein gutes Stück auf dem gleichen Weg wieder zurück fahren.


Das Schloss Monrepos war ein barockes Schloss der Fürsten zu Wied in Neuwied. Zuerst trug es den französischen Namen „Montrepos“ (dt. „Bergruhe“), später wurde daraus, dem Zeitgeist folgend, „Monrepos“ (dt. „Meine Ruhe“). Es wurde in der Zeit von 1757 bis 1762 im Auftrag von Graf Alexander von Wied-Neuwied in der Nähe der Hanhöfe oberhalb der Stammburg Altwied durch Behagel von Adlerskron aus Frankfurt erbaut und diente im 19. Jahrhundert als Sommersitz der fürstlichen Familie. Um das Schloss waren kunstvolle, spielerisch gestaltete Gartenanlagen mit kleinen Einsiedeleien angelegt.Heute befindet sich im Palais der Prinzessinnen das Monrepos Archäologisches Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensentwicklung (Quelle).


Das ist - laut Hinweistafel - Mammut Max und nicht, wie ich dachte, das "Münch Mammut". ;-)


Wir fahren also wieder hinab nach Segendorf, um anschließend den Weg nach Altwied zu nehmen.


Und da taucht sie dann auch auf: die Burgruine Altwied.


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Bild von einer früheren Wanderung

Von der Anlage her ist Burg Altwied eine Schildmauerburg oder eine Abschnittsburg. Die Burg liegt auf einem schmalen Felsgrat, der sich wie ein Riegel in das enge Wiedtal vorschiebt und an drei Seiten von der Wied umflossen wird. Nach Nord und Nordost fällt die Burgstelle steil zur Wied ab. In der südlichen Niederung befindet sich zwischen Burgberg und Fluss der Burgflecken gleichen Namens, welche gemeinsam eine Wehreinheit bilden (Quelle).  

Die Fahrt geht weiter nach Oberbieber und die Kehren hinauf nach Anhausen, wobei wir am Ortsende rechts nach Thalhausen abbiegen.


Auf schmalerer Strecke geht es hinab in Richtung Isenburg, ...


... wobei wir an der Thalhausener Mühle eigentlich einen Kaffee trinken wollen.
Entgegen der im Internet angegebenen Öffnungszeiten, war noch alles geschlossen.
Dann eben nicht.

Ruine Isenburg - Bild von einer früheren Wanderung

Noch eine schöne Strecke durch den Wald und wir gelangen nach Isenburg mit der gleichnamigen Ruine.

Die Isenburg wird im Jahre 1103 in einer Urkunde des Erzbischofs Bruno von Trier zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die in dieser Urkunde genannten Brüder Reinbold und Gerlach von Isenburg werden von Erzbischof Poppo von Trier erstmals 1041 und 1042 in Urkunden über den Besitz des St.-Simeon-Stiftes zu Hönningen genannt (Quelle).


In Isenburg angekommen, geht es links nach Kausen hinauf, bis wir Breitenau erreichen.
Der Weg führt uns nun weiter über Alsbach nach Grenzau.

Auf dem Weg nach Grenzau

Ruine Grenzau - Bild einer früheren Wanderung

In Grenzau befindet sich übrigens die gleichnamige Burgruine.

Die Burg wurde von Heinrich I. von Isenburg um 1210 als Burg Gransioie erbaut (altfrz. für Großfreuden (frz. grande joie), woraus sich über Gran Joie (1238), Gransoge (1275), Grensoy(ge) (1331, 1343, 1346), Grensawe (1356), La Grange (1525), Grensove, Grensauwe, Grentzawe dann Grenzau entwickelte). Die erste urkundliche Erwähnung vom 6. Januar 1213 zeigt, dass der Isenburger sich über Rechte des Klosters Laach hinweggesetzt hatte. 1324 lebt auf der Burg die mittlere Linie der Herren von Isenburg-Grenzau (Quelle).


Über Höhr-Grenzhausen und Hillscheid ...


... geht es nach Simmern, von wo aus wir im Rheintal noch den Meiler in Mülheim-Kärlich sehen können.


Über Neuhäusel fahren wir nach Bad Ems, schlagen hier aber noch einmal einen fahrtechnisch schönen Schlenker ein.
So geht es kurvenreich hinauf nach Oberelbert, um dort wieder über Welschneudorf hinab nach Bad Ems zu fahren.


Entlang der Lahn fahren wir in Richtung Koblenz, wobei wir links von uns die Burg Lahneck auftauchen sehen.
Unser Weg führt nicht an der Burg vorbei, ein Abstecher lohnt sich aber.

Burg Lahneck - Bild von einem früheren Ausflug

Seit 1226 erbaute der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Siegfried III. von Eppstein Burg Logenecke oder Burg Loynecke, wie sie nach dem damaligen Namen der Lahn genannt wurde, zum Schutz seines Gebietes an der Lahnmündung, an der sowohl der Ort Lahnstein wie das Silberbergwerk Tiefenthal durch kaiserliches Lehen Friedrichs II. 1220 an Kurmainz gekommen waren. Im Gegensatz zu vielen Rheinburgen diente Burg Lahneck wegen ihrer zu großen Entfernung vom Rhein nicht als Zollburg (Quelle). 


Unser Weg führt uns nun über den Rhein in die Koblenzer Innenstadt, wobei wir in der Ferne die Festung Ehrenbreitstein auftauchen sehen.
Sie liegt allerdings nicht auf unserer Route.
 
Im inneren der Festung - Bild von einem früheren Ausflug
 ...


Da wir schon mal da sind, schauen wir uns bei Louis in Koblenz ein wenig um und fahren anschließend weiter ...


... nach Andernach, wobei wir das Infozentrum passieren.


Wir legen noch einen Schlenker ein, der uns über Eich zunächst in das Pöntertal und anschließend nach Kell führen wird.
Von Kell aus geht es kurvenreich hinab und letztlich weiter bis zu den Traßhöhlen im Brohltal.


Pause an einem Eingang in die Höhlen.

Bild von einer früheren Ausfahrt

Nach der Pause machen wir uns auf das letzte Wegstück, welches uns zuächst am Tönissteiner Brunnen und anschließend ...

Bild von einer früheren Ausfahrt

... an der Schweppenburg vorbeiführen wird.
Letztlich fahren wir am Rhein in Richtung Remagen, wo wir die Tour beenden.


Videozusammenschnitt:


Sicherheitshinweise:

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Wenn Ihr die Tour nachfahren wollt, so geschieht dies auf eigene Gefahr.
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Der Tourenautor /-ersteller haftet nicht für Schäden vor, während und nach der Tour. 
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Der Track wird während der Fahrt mit aufgezeichnet. Hierbei sind Abweichungen des Tracks vom tatsächlichen Straßenverlauf nicht ungewöhnlich, erst recht, wenn das GPS-Signal Schwierigkeiten hat. Daher unbedingt dem Straßenverlauf dem mitgezeichneten Track Vorrang leisten.
Eine Haftung ist daher ausgeschlossen.

Track, Übersichtskarte etc.: