Rhein, Wied, Lahn und Mosel

Eventuell weiß der ein oder andere, dass ich für das Routenteam Eifel Motorrad im entsprechenden Blog entsprechende Motorradtourberichte schreibe und die meiste Zeit - natürlich mit Überzeugung auch gerne - hauptsächlich in der Eifel unterwegs bin.

Diesmal war uns jedoch nach einer anderen Örtlichkeit zumute und wir sind in den Westerwald gefahren - um am Schluß doch wieder in der Eifel zu landen.

Einen Videomittschnitt kann ich diesmal leider nicht liefern.
Zwar habe ich genügend Material aufgenommen. Nur wenn man nicht darauf achtet und die Linse mit einer dicken Fliege verziert ist, kann das nichts werden.

Wir starten Nahe der Autobahnabfahrt der A61 im Innovationspark Grafschaft und fahren die Strecke im Uhrzeigersinn entlang.

So geht es über Överich und Birresdorf nach Remagen hinab.
Kurz vor Erreichen des Ortes passieren wir die Apollinariskirche.


Die Apollinariskirche liegt oberhalb der Stadt Remagen auf einer Anhöhe, die heute Apollinarisberg heißt. Am Fuß des Berges wurden 1892 christliche Gräber aus der Römerzeit entdeckt.
Die Errichtung der ersten Kirche, die dem heiligen Martin, dem Patron der Franken, geweiht war, lässt sich nicht genau bestimmen. Wahrscheinlich wurde sie im 9. Jahrhundert gebaut. Um das Jahr 1110 errichteten die Benediktiner der Abtei Michaelsberg von Siegburg auf Initiative und mit großer Unterstützung der Bevölkerung von Remagen eine Propstei. Im 13. Jahrhundert gelangten wahrscheinlich die Reliquien des heiligen Apollinaris auf den Berg. Die früheste urkundliche Erwähnung des Heiligen in Remagen stammt aus dem Jahr 1295. Der Sarkophag mit der Hauptreliquie in der Krypta der Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert (Quelle).


Nicht auf unserer Route - aber durchaus empfehlenswert - ist der Abstecher zum Friedensmuseum Remagen in den Brückenpfeilern der ehemaligen Ludendorff-Brücke - besser bekannt als Brücke von Remagen.

Es geht weiter auf der B9 über Sinzig nach Bad Breisig bis etwa unterhalb der Höhe der Burg Rheineck, wo wir uns links in Richtung der Fähre über den Rhein nach Bad Hönningen halten.


Wir reihen uns in die kurze Warteschlange ein und warten auf die Fähre.


Wir genießen die kurze Überfahrt und schauen uns ein wenig auf der Fähre um.


Von Bad Hönningen geht es in die Höhe nach Hausen (Wied) - zuvor fahren wir jedoch an der Römerwelt in Rheinbrohl vorbei. Ein Abstecher lohnt sich durchaus.


Über Niederbreitbach und Ehlscheid geht es nach Rengsdorf, weiter über Oberbieber die Serpentinen hinauf nach Anhausen.
Kurze Zeit später biegen wir rechts ab in Richtung Thalhausen und machen eine erste Pause am Wegesrand.


Wir fahren anschließend hinab nach Isenburg mit der gleichnamigen Burgruine.

Bild von einer früheren Ausfahrt
Kurvenreicher geht es weiter hinab nach Bendorf.

Blick ins Tal (von einer Wanderung dort)
Von Bendorf fahren wir nun hinauf nach Höhr-Grenzhausen und wieder hinab bis Ortseingang Vallendar. Wir biegen nun ab nach Hillscheid, fahren die kurvenreichere Strecke bis nach Neuhäusel und machen eine weitere Rast.

Startpunkt der Rundwanderstrecke "Wällertour Augst"
Es geht zunächst weiter in Richtung Montabaur, wobei wir jedoch den Wegschildern rechts hinab nach Bad Ems folgen und eine wirklich schöne und kurvenreiche Strecke vor uns haben.
Wir folgen der Lahn in Richtung Lahnstein, queren bei Koblenz den Rhein und fahren an der Mosel entlang in Richtung Niederfell.


Hier läuten wir unsere dritte Rast ein und trinken einen Kaffee.

Über die Moselbrücke auf die andere Seite nach Kobern-Gondorf und weiter nach Lehmen, wobei wir hier rechts den Berg hinauf fahren.
So folgen wir der L82 nach Münstermaifeld und weiter über Naunheim nach Mayen.


Dabei kommen wir auch am Vulkan-Erlebniszentrum Terra Vulcania vorbei.
Auch hier lohnt sich ein Abstecher.

Über Mendig und Maria Laach fahren wir wieder auf die A61 auf uns beenden im weiteren Verlauf unsere Ausfahrt.



Track, Übersichtskarte etc. finden sich hier: