Zwischen Ahr und Kyll


Endlich einen ganzen Tag Sonnenschein gemeldet.
Ausserdem Urlaub.
Was will man mehr.

So ging es heute auf Strecke von Wachtberg-Berkum (dortiges Einkaufszentrum) in die Vulkaneifel.

Und da es in die Eifel gehen sollte, fuhren wir natürlich in Hilberath - dem "Tor zur Eifel" - vorbei.
Über Schuld fuhren wir nach Wershofen, wo wir eine erste Rast am dortigen Flugplatz einlegen.


Der Sonderlandeplatz liegt rund 2,5 km nordwestlich des Ortes Wershofen, ca. 15 Kilometer nordwestlich des Nürburgringes in einer Höhe von 482 Metern. Er ist nur für Sichtflug am Tage zugelassen. Bei den Landebahnen handelt es sich um eine Grasbahn von 630 m Länge für den Motorflug in der Ausrichtung 07/25 sowie eine Asphalt- und eine Grasbahn für den Segelflug in der Ausrichtung 06/24 (Quelle).

Das Flugplatzgelände und die Windenschleppstrecke sind 1000 m lang. Der Flugplatz besitzt keine festen Betriebszeiten (PPR) und ist in der Regel an Samstagen, Sonn- und Feiertagen offen. Der Flugplatz ist für Luftfahrzeuge bis 2 t MTOW (incl. Hubschrauber bis 5,7 t), Segelflugzeuge und Luftsportgeräte zugelassen. Auf Anfrage kann Superbenzin und Diesel getankt werden (Quelle).



Über Freilingen zieht es uns nach Hillesheim. Anschließend machen wir eine wirklich schöne, kleine Schleife über Duppach und Schwirzheim.
Hinter letztgenanntem Ort legen wir eine weitere kleine Pause ein.



Im Osten von Schwirzheim wurden Reste einer römischen Villa rustica ergraben, deren früheste Datierung auf das 2. Jahrhundert deutet. Urkundlich wurde der Ort als villa suerdesheim erstmals 943 erwähnt, beim Ort selbst befindet sich die Ruine der Burg Hartelstein aus dem 10. Jahrhundert, von der allerdings nur wenige Mauerreste erhalten sind (Quelle).




Recht bald schon haben wir das eigentliche Ziel unserer heutigen Ausfahrt erreicht:
das wunderschön gelegene Wolffhotel in Kopp.
Auf der Aussenterrasse trinken wir genüßlich einen wirklich leckeren Cappuchino und könnten einfach stundenlang hier ausharren.








Empfohlen sei auch der gesonderte Internetauftritt: Motorrad Hotel.










Über Birresborn geht es durch den Wald auf einer Fahrstraße in gar fürchterlichem Zustand nach Rom.






Der Ort wurde erstmals urkundlich im Jahre 1313 unter dem Namen „Royme“ erwähnt.









Wir folgen im weiteren Verlauf dem Hinweisschild nach Manderscheid und machen oberhalb der Burgen eine weitere Pause - samt nettem Gespräch mit einem weiteren Paar (und ebenfalls einer gelb/schwarzen R1100S).





Nahe der Eifelstadt Manderscheid befinden sich die Ruinen zweier Burgen, deren Geschichte und Lage zueinander den mittelalterlichen Interessenkonflikt zwischen dem Kurfürstentum Trier und dem Herzogtum Luxemburg widerspiegeln (Quelle).



Die Niederburg liegt auf einem Felsen im Liesertal unterhalb der Oberburg in Steinwurfweite zu dieser. Sie ist aber durch das Flüsschen Lieser, das die Niederburg von drei Seiten umgibt, von der Oberburg getrennt. Diese Tallage hatte einst den Vorteil, den Verkehr kontrollieren und im Konfliktfall absperren zu können (Quelle).



Vorbei an Holz- und Pulvermaar passieren wir Ulmen und fahren weiter in Richtung Nürburgring, wobei wir vor Müllenbach an der Kapelle eine Pause machen.
In der Gemarkung Müllenbach befand sich auch die Südschleife des Nürburgrings.




Die Südschleife war ein 7,747 Kilometer langer Teil der Rennstrecke Nürburgring.  Sie wurde zusammen mit der Nordschleife zwischen 1925 und 1927 erbaut. Die Strecke führte südlich von Start und Ziel durch den Eifelwald der Gemarkung Müllenbach (Quelle).




Im Zuge des Baus der neuen Grand-Prix-Strecke am Nürburgring in den Jahren 1983 und 1984 wurde die Südschleife aufgegeben. Ihr Südwestteil ist heute Bestandteil der öffentlichen Kreisstraße K72. Der nördliche Teil bildet Zufahrtswege zu den Parkplätzen im südlichen Bereich der Grand-Prix-Strecke. Der ehemalige Streckenabschnitt am Bocksberg führt heute durch ein Gewerbegebiet in Müllenbach und trägt dort die Bezeichnung Südschleife als offiziellen Straßennamen (Quelle).

Zurück ging es dann über Quiddelbach, Adenau, Altenahr und Bad Neuenahr zurück in den heimischen Stall.


Fazit:

Viele schöne Kurven nebst Serpentinen in beeindruckender Landschaft.
Ich bin immer noch begeistert.

Track, Übersicht etc.:

Hinweis: Outdooractive übernimmt nicht alle Trackpunkte; sieht eher eckig aus. Also OBACHT!

 

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