Batteriewechsel mit Tücken

Heute war es soweit.
Die Motorradbatterie verlangte in den Ruhestand geschickt zu werden.
Und bevor sie mir während einer Ausfahrt den Rücken kehrt, hatte ich mir gestern noch eine neue besorgt.

Normalerweise ist so ein Wechsel ja grundsätzlich schnell erledigt.
Meist Sitzbank abmachen. Batteriepole in der richtigen Reihenfolge abklemmen.
Herausnehmen. Neue einsetzen, in der richtigen Reihenfolge anklemmen. Sitzbank drauf und wieder los.

Es sei denn, man fährt eine BMW R1100S. Dann, ja dann ist alles anders.

Also im Internet schlau gemacht: Sitzbank weg. Ok. Das kenne ich.

Tankverkleidung rechts und links entfernen (insgesamt pro Seite sechs Schrauben).
Ok. Das bekomme ich wohl hin.

Mal weiterlesen. Watt? Tank an zwei Schrauben lösen, anheben, zwei Schläuche entfernen, Batterie herausnehmen und ein paar weitere Kleinigkeiten.
Ups. Das traue ich mir dann doch nicht zu. Da kommen meine beiden linken Hände zum Vorschein.

Zum Glück gibt es da einen guten und lieben Freund. Dankeeee!




Auch wenn man es nicht sieht.
Sie müsste mal wieder geputzt werden.

Noch ist alles dran.



Sitzbank ab.

Das habe ich noch gaaaaaaanz alleine geschafft.

Pro Seitenverkleidung dann sechs Schrauben lösen (Verbindung zur hinteren Seitenverkleidung (1), Verbindung Cockpit (2), Blinker (3 und 4), vorne seitlich unter der Verkleidung unterhalb der Scheinwerfer (5) und die (6) dank Hinweis auch gefunden.
Unter der Verkleidung in Höhe des BMW-Emblems.



Halterung links und rechts am Tank aufschrauben - wobei dahinter eine Mutter liegt.
OK. Heben wir die vom Boden halt wieder auf.


Tank anheben und da isse.

Ja. Die Zellen waren recht leer.
Is ja auch kein Wunder, wenn dat allet so versteckt liegt.

Machste ja mal nich jeden Monat.
Ok. Im Winter hätte man mal ...


Fragt mich jetzt nicht, was für Schläuche gelöst werden mussten.

Aber dieser Stutzen gehörte dazu.

Ja jetzt, wo ich es weiß, ist es einfacher. Glaube ich.


Mal einen Blick auf die andere Seite geworfen.

Dat muss allet wieder dran.

Jetzt weiß ich ja, wo Schraube (6) hingehört.  ;-)



Die nicht so wirklich "vorgeladene" Batterie noch kurz zum Starten angefüttert, um sie beim Fahren weiter laden zu können.

Ich bin recht zufrieden mit dem Optimate 4 Dual Can Bus.

Mittels entsprechendem Stecker ins Bordnetz.
Das Ladegerät gibt den Aktivierungsimpuls selbständig an die Bordelektronik und lädt dann auf.



So. Wieder zu Hause.

Und dann noch schnell die hauseigene Security aktiviert.

;-)







Einen gaaaaanz lieben Dank an Friedel für die Hilfe und natürlich auch an Marita für den Kaffee. ;-)