Monschau reloaded


Vor fast genau einem Jahr - genau am Sonntag, den 24.08.2014 - sind wir mit einem Arbeitskollegen und seiner Frau von der Ahr über Blankenheim nach Monschau gefahren.

Auch seinerzeit war für den Nachmittag Regen angesagt, der uns allerdings schon früher - nämlich gegen Mittag - erreichte, als wir gerade in Monschau geparkt hatten.

Heute hatten wir mehr Glück. Und auf dem Hinweg waren wir auch nicht alleine, sondern haben uns von einem Freund begleiten lassen, der uns leider - aufgrund anderweitiger Verpflichtungen - schon frühzeitig verlassen und die Heimreise antreten musste.


Strecke Hinweg:

Ausgehend von Grafschaft - Oeverich als Treffpunkt fahren wir zunächst über Gelsdorf (Rheinland-Pfalz) nach Nordrhein-Westfalen über Hilberath.
Weiter über Rheinbach-Loch und später am Kreisel links ab nach Euskirchen-Kirchheim und über Arloff weiter bis kurz vor Satzvey.
Es geht links weiter nach Mechernich, wobei wir die Katzensteine am Wegrand passieren.
An dieser geologischen Besonderheit waren wir im Juni diesen Jahres schon.
Von Mechernich aus halten wir uns in Richtung Gemünd.





Ich hätte nicht so viel Kaffee trinken sollen ;-)

Eine erste - dringende Pause - legen wir daher kurz hinter Gemünd ein.








Wir bleiben auf der B266 bis kurz hinter Herhahn und biegen dann links auf die L207 ab, wobei wir im Verlauf die Ortschaft Dreiborn passieren und etwas später rechts auf die B258 in Richtung Monschau abbiegen.


Monschau:



Wir parken unsere Kräder in Monschau auf der Sankt Viether Straße.

Hier gibt es extra Motorradparkplätze und diese auch noch kostenfrei.

Das ist doch mal wirklich nett.


Wie letztes Jahr wieder im Gasthaus Flossdorf eingekehrt und eine Kleinigkeit gegessen.

Unser Freund muss uns nun verlassen und fährt selbständig zurück.

Hier noch ein Blick auf das "Rote Haus".





1198 wurde Monschau als (Mons Ioci) zum ersten Mal erwähnt, die genaue Herkunft des Namens ist nicht feststellbar. Urkundlich wurden über die Jahre, unterschiedliche Namen beziehungsweise Schreibweisen benutzt, Beispielsweise: 1225 de Munioy, 1226 Monjoje, 1248 de Monsyoge, 1251 de Můns Yoia, 1279 de Munzoyge, 1338 de Muynzie, 1354 de Monyou, 1364 zu Moynschawe, 1384 Monzwauwe, 1429 zu Monschauwe. Vor der Umbenennung durch kaiserlichen Erlass Wilhelms II. 1918 in Monschau hieß die Stadt Montjoie.
Im Jahr 1596 wurde in Montjoie eine Leprakolonie eingerichtet.
Die Stadtbevölkerung vergrößerte sich im Dreißigjährigen Krieg durch eine Flut von protestantischen deutschsprachigen Flüchtlingen und Tuchmachern auf der Suche nach Religionsfreiheit (Quelle).


Strecke Rückweg:

Eigentlich hatten wir noch vorgehabt in Richtung Hürtgenwald zu fahren.
Kurzfristig haben wir uns umentschieden und Hellenthal als Routenpunkt auserkoren.

So fahren wir ein Stück weit wieder auf der Strecke des Hinweges zurück,  biegen dann allerdings rechts auf die L159 Richtung Hellenthal ab.

Als wir Hinweise auf die Orte "Hönningen" und "Reifferscheid" lesen, sind auch diese Routenpunkte schnell gefunden. An der Ahr gibt es genau diese Örtlichkeiten auch, auch wenn diese hier zum Monschauer Land gehören.

So geht es an Hönningen und Reifferscheid weiter bis Sistig und dort ein kurzes Stück rechts auf der B258 entlang.
An einem Kreisel fahren wir die dritte Ausfahrt hinaus, um auf der L22 weiter bis Steinfeld zu fahren, wo sich gleichnamiges Kloster befindet.




Jetzt wird es peinlich für mich als Atheist.
Wir parken am Ortseingang für eine kleine Pause.

Ein paar Meter weiter und wir hätten auf dem Klostergelände parken können und uns umschauen können - wenn wir schon mal hier sind.

Kloster Steinfeld ist eine ehemalige Prämonstratenserabtei mit einer bedeutenden Basilika aus dem frühen 12. Jahrhundert. Weithin sichtbar auf einer Anhöhe im Süden der Gemeinde Kall gelegen, bildet das „Eifelkloster“ mit wenigen umliegenden Häusern den Ortsteil Steinfeld (Quelle).

Zur Entschuldigung: wir kamen aus der anderen Richtung ;-)



Obwohl die Anfänge des Klosters bis circa 920 zurückreichen, erfolgte die erste klösterliche Niederlassung in Steinfeld 1070. 1130 wurde es von Prämonstratensern übernommen. Das Kloster wurde ein bedeutendes kirchliches Zentrum im deutschen Reich und hatte zahlreiche Tochterniederlassungen in Europa. 1184 bekam das Kloster Steinfeld den Status einer Abtei. Die Abtei hatte in Köln einen Hof, den Steinfelder Hof nahe der Kirche St. Gereon im Westen von Köln (Quelle).

Wir treffen auf die L206 und biegen hier rechts ab bis nach Zingsheim, um dort quasi weiter geradeaus auf der B477 nach Tondorf zu fahren.
Dort geht es links auf die K79 nach Falkenberg und dort rechts auf die L74 über Hümmel, K57 Marthel, Heistert bis zur L165, der wir rechts nach Schuld folgen werden.
In Schuld geht es links nach Dümpelfeld und hernach über Altenahr, Dernau, Mayschoß und Bad Neuenahr zurück.



Videozusammenschnitt:



Track / Übersicht etc.:



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Alternative:
GPSies - Monschau - reloaded