Zum Stöffel-Park im Westerwald


Sonne! Endlich!
Zeit für eine Motorradtour.

Vor einiger Zeit geriet mir ein Prospekt des Stöffel-Parks im Westerwald in die Hände.
Schnell geschaut, wo Enspel liegt.
Virtuell im Kopf genickt und mittels BaseCamp eine entsprechende Rundtour zusammen gebastelt.

Diese Tour wurde dann heute abgefahren.

Es sind diesmal weniger Bilder geworden. Irgendwie haben wir nur drei Stopps eingelegt beim Fahren.




Es geht von Sinzig aus über die B9 bis zur A48 und hier über den Rhein.

Vorbei an Bendorf-Sayn geht es über eine schöne kurvenreiche Strecke in grobe Richtung Selters.



Unseren ersten Halt machen wir in Isenburg.

Dort war ich vor kurzem erst wandern gewesen.
Schöne Gegend.






Die Isenburg wird im Jahre 1103 in einer Urkunde des Erzbischofs Bruno von Trier zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Nach Isenburger Gemeinderechnungen von 1783 bis 1810 diente die Ruine als Steinbruch (Quelle).

Bild von der Wanderung.



Weiter geht es über Wölferlingen nach Enspel zum Tertiär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel. Einem Freilichtmuseum, benannt nach dem Stöffel, einer zwischen den Bächen Nister und Hornister liegenden Basaltkuppe (Quelle).


Wir bezahlen den Eintritt von wirklich unschlagbaren 3,- € pro Personen und werden - mit einer Übersicht in Form eines Flyers - versehen.

Wir dürfen Jacke und Helm an der Kasse abgeben.
Das ist Service. Danke schön!

Auf dem Gelände befindet sich ein in seiner Vollständigkeit einzigartiges Ensemble von historischen Industriebauten der Basaltverarbeitung und eine bedeutsame Fossillagerstätte aus dem späten Paläogen (früher als „Tertiär“ bezeichnet) vor 25 Millionen Jahren (Quelle wie vor).


Verschiedene Denkmalpfade und Themenwege nehmen Einzelbereiche der Basaltverarbeitung auf und veranschaulichen den Weg des Basalts im Gelände (Quelle wie vor).

Als Besonderheit für den Park ist die Wiederansiedlung botanischer „Exoten“ vorgesehen - heutigen Verwandten der damaligen Pflanzengesellschaften. Zuvor muss die genaue Zusammensetzung der tertiären Flora analysiert werden, wofür eine paläobotanische Dissertation der erste Schritt war. Derzeit läuft die Rekultivierung einzelner Teilgebiete des Basalt-Tagebaues (Quelle wie vor).




Mad Max(ine) ...



Noch ein letztes Foto.
Wir haben natürlich für private Zwecke noch viele andere Bilder gemacht.

Diese Bilder dürfen wir so - auf Nachfrage - veröffentlichen.






Fazit:

Teils schöne kurvenreiche Strecken, allerdings auch bei schlechten Straßenverhältnissen.
Meine Maschine läuft jeder Spurrille hinterher und davon gab es genügend. Da war "Arbeit" und Konzentration angesagt.
Der Stöffel-Park selbst ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Ganz ohne Frage: eine glasklare Empfehlung!





Videozusammenschnitt der Tour:



Streckenübersicht, Track zum Download, etc.: