Siegtal - Burg Blankenberg - Wiedtal


Bei den steigenden Temperaturen war geplant, morgens eine kleine Tour entlang der Sieg zu machen, um rechtzeitig vor der "Hitze" wieder zurück zu sein.

Der morgendliche Start klappte schon einmal hervorragend.




Also schnell auf das Möppel geschwungen, durch Bonn-Bad Godesberg durchgefahren und weiter über Bechlinghoven nach Hennef, wo wir ein erstes Mal an die Sieg stoßen.



Als nahes Tagesziel hatten wir uns die Burgruine Blankenberg bei Hennef ausgesucht, einer Höhenburg auf einem 152 Meter hohen Bergkamm oberhalb der Siegschleife im Ortsteil Stadt Blankenberg der Stadt Hennef, Nordrhein-Westfalen.


Die Burg dürfte zwischen 1150 und 1180 errichtet worden sein (Quelle).

Die Grafen von Sayn, zwei Brüder Eberhard I. und Heinrich I., übertrugen 1152 die Burg und den Hof Sayn bei Bendorf dem Erzbischof von Trier, nachdem der Erzbischof von Köln Arnold II. diese belagern und zerstören ließ, und residierten in Blankenberg. Nachdem sie sich militärisch ruhig hielten, ließ Arnold II. sie gewähren (Quelle wie vor).


Im Jahr 1363 gingen die Burg mit Stadt und dem Umland an die Grafen und späteren Herzöge von Berg.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg von schwedischen Truppen erobert und einige Jahre besetzt. Später wurde die Burg teilweise geschleift, um anderen Kriegsherren kein lohnendes Ziel mehr zu bieten.
1829 erwarb Major Friedrich Wilhelm von Delitz den Burgberg Blankenberg mit der Ruine und Teilen der Altstadt, um dort ein Weingut zu betreiben. 1913 wurde das Gelände an den Fabrikanten Richard Grüneberg verkauft (Quelle wie vor).




Bis auf Montags kann die Burgruine kostenfrei ab 10:00 Uhr besichtigt werden - wenn ich das richtig in Erinnerung behalten habe.
Was für eine fantastische Aussicht vom Bastionsturm


 



Noch ein letzter Blick und die Fahrt geht weiter.









Die Fahrt führte uns zunächst weiter in Richtung Eitorf , wo wir eigentlich die Heimfahrt einleiten wollten.
Auf einem Wegweiser leuchtete uns das Wort "Windeck" entgegen.
Schnell kam die Idee auf, Freunde in Windeck-Rosbach zu besuchen.

Obwohl wir nicht angemeldet waren, wurden wir herzlich empfangen und bewirtet.
Das macht Spaß. Janz leeve Dank an Üsch!

So verlegen wir den Wendepunkt nunmehr auf Hamm (Sieg), machen einen kurvenreichen Schlenker über Marienthal nach Altenkirchen, wieder einen Schlenker bei Obernau über Seelbach nach Flammersfeld.
Weiter geht es bis Niederbreitbach und dort links nach Neuwied.

Jetzt nur noch auf die andere Rheinseite und über die B9 zurück in den Stall.


Fazit:

Bei solch einem Wetter eine schöne Landschaftstour durch Teile des Siegtal und Teile des Wiedtals.
Und wenn man unangemeldet bei lieben Freunden auch noch einen Kaffee bekommt: unschlagbar. ;-)


Videozusammenschnitt der Tour:



Track zum Download, Streckenübersicht ...:
 

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