Erinnerungen - Teil 2 - Honda CB SevenFifty

Mein drittes Motorrad war ein Naked Bike: die Honda CB SevenFifty.


Vor dem Kauf standen bei mir folgende Modelle zu ihr in Konkurrenz:

Kawasaki Zephyr 750:
ich hatte eigentlich noch nie einen Bezug zu Kawasaki gehabt, dennoch landete sie auf Platz 2

Triumph:
irgendwie konnte ich mich damals dann doch nicht für Dreizylinder begeistern; ich weiß auch nicht mehr, welches Modell ich im Auge hatte. Es könnte die Trident gewesen sein.

BMW K75:
letztendlich war mir die zu gerade Sitzposition, das Pfeifen als Motorgeräusch und der Preisunterschied von etwa 4000,- DM seinerzeit zu den anderen Moppeds zu hoch.


So wurde es also die SevenFifty von Honda, zumal ich auch ganz "nett" fand, dass sie Hydrostößel hatte und somit mussten die Ventile nur alle 24.000 km nachgeschaut werden.

Sie wurde von 1992 bis 2002 gebaut und in Deutschland war ihre Vorgängerin die Honda CBX750.

Es war ein wirklich gutmütiges Motorrad, welches einem Fehler verziehen hat und auch besonders für Einsteiger - wie meine damalige Freundin - geeignet war. So konnte sie später mit der SevenFifty fahren, während ich die AfricaTwin um die Kurven bugsierte.

Aber ich wäre nicht der Mungo, wenn mir nicht doch eine Verkleidung gefehlt hätte.
Dank eines kleineren Geldsegens kam eine Verkleidung auf die Maschine - übrigens der gleiche Werkstoff wie bei der BMW K1.

Heute käme ich nicht mehr auf solche Gedanken, obwohl es schon klasse war.
Aber ich war jung und brauchte ... keinen Wind auf der Brust ;-)




Ich sehe gerade: das war auch die Zeit, wo ich noch Reifenstifte gekauft habe, um die Schriftzüge nachzuziehen. Damit war sie bestimmt 100 km/h schneller.
Jaja. Jugendsünden.

Ach ja. Africa Twin ...
Aber das ist eine andere Mausgeschichte ...