Freilichtmuseum Kommern



Fast zum Ende des Sommers noch einmal wirklich schönes Wetter am Wochenende.
Das musste ausgenutzt werden und so ging es heute - auf Wunsch meiner Frau - in das LVR-Freilichtmuseum Kommern.

Sie war als Kind wohl öfter mit ihrer Schulklasse hier.
Ich selbst kann mich nur an einen Besuch erinnern, der aber auch schon länger zurückliegt.

Es gibt Einschränkungen bei der Veröffentlichung von Bildern aus dem Gelände.
Aus diesem Grunde wurden die nachfolgenden Bilder zuvor mit der Bitte um Genehmigung der Einstellung auf diesem Blog an den LVR gesendet.
Dank der nunmehr vorliegenden Genehmigung durch Herrn Dr. Faber kann ich Euch diese aber hier offiziell zeigen.




Auf dem grundsätzlich kostenpflichtigen Parkplatz sind recht nah am Aufgang zur Kasse einige Motorradparkplätze vorhanden.

An der Eintrittskasse beim Bezahlen angeben, dass man dort parkt und man erhält eine Münze, die die Ausfahrt ermöglicht.






Für den Preis von 6,50 € pro Person erhalten wir Zutritt in das recht weitläufige Gelände, das weder meine Frau noch ich so in Erinnerung hatten.
Ein überreichter farbiger Wegeplan - die kleine Ausfertigung dieser Tafel - listet mögliche Rundwege und die entsprechenden Gebäude auf.




Wir entscheiden uns für den etwa 2,5 km langen Weg, der uns an allen Gebäuden vorbeibringt, die zum größten Teil auch von innen zu besichtigen sind.


Das Gelände hat eine Größe von etwa 95 Hektar und weist derzeit 65 historische Gebäude auf.

Wir sind um 10:30 Uhr eingetroffen und es ist noch relativ leer, was aber auch an der Weitläufigkeit des Geländes liegen dürfte.



Wir stehen an einer Bockwindmühle aus Spiel am Niederrhein.
Bei einer solchen Mühle handelt es sich um den ältesten Windmühlentyp in Europa (Quelle).

Kernmerkmal dieses Mühlentyps ist es, dass das gesamte Mühlenhaus auf einem einzelnen dicken Pfahl (dem „Hausbaum“) steht, der senkrecht in einem unterhalb der eigentlichen Mühle befindlichen hölzernen Stützgestell (dem namengebenden „Bock“) befestigt ist. Auf dem Bock kann die gesamte Mühlenmaschinerie mittels der Hebelwirkung des Außenbalkens in den Wind gedreht werden (Quelle wie vor). 





Hier gehen wir in der "Baugruppe" Niederrhein vorbei uns bestaunen die Häuser von innen und von aussen.
Die derzeitigen Baugruppen sind Westerwald/Mittelrhein, Rheinland, Bergisches Land, Niederrhein, Eifel/Eifel-Vorland und Museumsplatz/Ausstellungen.




Einfach nur wunderschön!




Wir kommen am "Hof aus Brenig" in der Baugruppe Eifel-Vorland vorbei und bestaunen auch die anderen Gebäude in dieser Gruppe.









Natürlich habe ich einige Fotos mehr geschossen.
Mit den wenigen, die ich hier zeige, möchte ich bei Euch "Lust auf mehr" machen und kann Euch nur empfehlen, dem Freilichtmuseum einen Besuch abzustatten.

Weitere und ausreichende Informationen finden sich natürlich auf der Internetpräsenz dieses Museums.





Zurück führte uns die Tour über Bad Münstereifel, Schuld und das Ahrtal.

Gerade in letzterem war heute die - auch verkehrstechnisch - "Hölle" los.

Gut, dass wir uns vorher in Pützfeld bei Cappuccino und Kuchen gestärkt hatten.