Elfengrotte Bad Bertrich


Wo gibt es Elfen?
Sie stehen zwischen Zehn und Zwölfen.
[Zitat: E. H. Bellermann, 1937]

Schönes Wetter für den heutigen Sonntag gemeldet. Letzte längere Tour knapp 14 Tage her.
Also ein wenig nach "Besonderheiten" im Bereich Eifel / Mosel gesucht und auf die Elfengrotte / Käsegrotte in Bad Bertrich aufmerksam geworden.






Kurzer Motorrad-CheckUp, Kfz-Navi programmiert, Outdoor-Navi für Aufzeichnung der Tour eingeschaltet, Tankrucksack befüllt und los.









Was zunächst sonnig begann, wurde auf der Anreise durch das Ahrtal dann doch schattig.
Die Sonne kämpfte noch gegen den Nebel an.
Und da ich - aufgrund eines Unfalles - den genähten kleinen Finger der rechten Hand nur in die Sommerhandschuhe bekam, wurde es etwas "kühl".
Gut, dass ich Weichei eine Griffheizung mein eigen nenne ;-)






Der Anfahrtsweg führte uns über das Ahrtal, über Adenau, Quiddelbach, Kelberg und Steiningen nach Bad Bertrich, einem Kurort in der Eifel im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz.










Vor dem Ortseingang Bad Bertrich sehen wir schon das Schild zur Elfengrotte.




Wir parken kurz hinter dem Hotel Elfenmühle, dessen Gastronomie wir nach dem Abstecher zur Grotte in Anspruch nehmen werden.



Das Naturdenkmal "Elfengrotte" am westlichen Ortsrand gehört zu den touristischen Attraktionen des Ortes.



Eine Hinweistafel erklärt uns, dass der Name "Elfengrotte" nichts mit dem Begriff der Elfen zu tun hat. Der Name stammt von der ehemals elften Mühle, an dem sich die Grotte befindet.


Säulenartig erkaltete Lava, die aufgrund von Querrissen und anschließender "kugeliger" Verwitterung an aufgestapelte Käseräder erinnert, haben dem Naturdenkmal im Volksmund die Bezeichnung "Käsegrotte" eingebracht.




Gleich daneben rauscht der Wasserfall des Elbesbach ins Tal.



Wir gehen ein kleines Stück des Weges und werfen einen Blick zurück.

Unterhalb ist die Elfenmühle zu erkennen.



Und da wir ja nicht zum Wandern hierher gekommen sind, gehen wir auch wieder zurück zur Mühle.


Eine klare Empfehlung gibt es von uns für die um 1860 erbaute Elfenmühle.

Wir entschieden uns für "Wildragout mit frischem Rotkohl und handgemachten Klößen".
War das lecker.

Und freundlich empfangen wurden wir ebenso.

An meine Wanderfreunde: lohnt sich wirklich.




Nachdem das Bäuchlein voll ist, setzen wir uns wieder auf das Motorrad und fahren nunmehr hinab zur Mosel in Höhe Zell.
Wir biegen aber links ab in Richtung Cochem a. d. Mosel.







Wie nicht anders zu erwarten, waren wir nicht die Einzigen auf der B49, so dass wir hinter Karden die Mosel wieder verlassen haben und uns nach Kaisersesch begeben.








Von Kaisersesch geht die Tour weiter bis kurz vor Monreal in der Eifel, dann jedoch über Weiler und Virneburg, Kaltenborn, Kesseling und Ahrbrück zurück auf die Hinfahrtstrecke, so dass wir erneut durch Altenahr fahren.

Erst vor Dernau haben wir Pech.
Aufgrund des Festes mit Umzug war die Ortsdurchfahrt gesperrt und wir mussten über Vettelhoven zurück.
Das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn nicht die Besucher des Festes bis fast nach Esch selbst ihre Fahrzeug überall geparkt hätten, so dass kaum ein Durchkommen war.

Aber egal. Die Tour hat Spaß gemacht und das Wetter war einfach genial.
Und der kleine Finger schmerzt weniger als erwartet ;-)



Strecke zur Ansicht und GPX-Daten:

 GPSies - Ahrtal, Elfengrotte Bad Bertrich